Waarom slaat de aardlekschakelaar steeds af?

Warum löst der Fehlerstromschutzschalter ständig aus?

, Von Admin, 6 min Lesezeit

Warum löst der Fehlerstromschutzschalter aus? Lesen Sie, wie Sie die Ursache sicher ermitteln, Geräte testen und wann bei einer Störung zu Hause ein Elektriker erforderlich ist.

Die Beleuchtung fällt aus, die Waschmaschine stoppt und im Sicherungskasten steht ein Schalter unten. Warum löst der Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) aus? Meist erkennt diese Schutzeinrichtung einen Kriechstrom: Elektrizität, die nicht über den normalen Weg zurückfließt. Das ist keine Störung, die man ignorieren sollte, sondern ein Signal dafür, dass die Installation oder ein angeschlossenes Gerät Aufmerksamkeit benötigt.

Ein Fehlerstromschutzschalter hilft dabei, gefährliche Situationen durch beispielsweise beschädigte Kabel, Feuchtigkeit in Geräten oder einen Isolationsfehler schneller zu erkennen. Oft können Sie die Ursache selbst sicher ausschließen. Sollte der Schalter weiterhin auslösen oder Zweifel an der Installation bestehen, schalten Sie einen Elektriker ein.

Was bewirkt ein Fehlerstromschutzschalter genau?

Elektrizität, die in einen Stromkreis hineinfließt, muss normalerweise auch wieder zurückfließen. Der Fehlerstromschutzschalter vergleicht diese beiden Ströme. Entsteht eine Differenz, kann Strom über einen unerwünschten Weg abfließen, zum Beispiel über ein Metallgehäuse, Feuchtigkeit oder die Erde. Der Schalter unterbricht daraufhin schnell die Spannung.

In Wohnungen ist häufig ein Fehlerstromschutzschalter mit 30 mA verbaut. Dieser Wert dient als Personenschutz. Ein kleiner Leckstrom kann bereits ausreichen, damit er auslöst. Das ist auch der Grund, warum ein Gerät manchmal scheinbar einwandfrei funktioniert, aber dennoch den FI-Schalter auslösen lässt.

Verwechseln Sie den Fehlerstromschutzschalter nicht mit einem Leitungsschutzschalter, auch Sicherung genannt. Ein Leitungsschutzschalter löst bei Überlastung oder Kurzschluss aus, beispielsweise wenn zu viele leistungsstarke Geräte an einem Stromkreis hängen. Ein Fehlerstromschutzschalter reagiert vor allem auf Kriechstrom. In modernen Sicherungskästen können beide Funktionen in einem sogenannten FI/LS-Schalter kombiniert sein.

Warum löst der Fehlerstromschutzschalter aus?

Die Ursache liegt oft in einem angeschlossenen Gerät, aber nicht immer. Gerade wenn mehrere Stromkreise über denselben Fehlerstromschutzschalter abgesichert sind, kann die Suche etwas Zeit in Anspruch nehmen. Dies sind die häufigsten Ursachen.

Ein defektes oder feuchtes Gerät

Geräte mit einem Heizelement sind bekannte Verursacher. Denken Sie an eine Waschmaschine, Spülmaschine, einen Trockner, Boiler, Wasserkocher, eine Kaffeemaschine oder einen Backofen. Auch ein Kühlschrank oder Gefrierschrank kann beim Anlaufen des Kompressors vorübergehend Kriechstrom erzeugen.

Feuchtigkeit spielt regelmäßig eine Rolle. Gartenbeleuchtung, eine Außensteckdose, ein elektrischer Rasenmäher oder Geräte in einem feuchten Schuppen sind stärkeren Belastungen ausgesetzt als Geräte im Innenbereich. Ein beschädigtes Kabel, eine verschlissene Gummidichtung oder Wasser in einer Steckdosenleiste kann dann für einen Ausfall ausreichen. Verwenden Sie im Außenbereich nur Material, das für den Außeneinsatz geeignet ist, und legen Sie Verbindungen nicht auf nassen Boden.

Beschädigtes Kabel, Stecker oder Steckdose

Ein Kabel, das unter einer Tür eingeklemmt wurde, durch Werkzeug beschädigt wurde oder dessen Isolierung spröde geworden ist, kann Kriechstrom verursachen. Überprüfen Sie Kabel und Stecker immer visuell, ohne etwas zu öffnen. Achten Sie auf Risse, Verfärbungen, einen lockeren Stecker, Schmelzstellen und Brandgeruch.

Auch eine Steckdose kann das Problem sein. Dies tritt beispielsweise nach Malerarbeiten, einem Wasserschaden oder der Montage einer Steckdose auf. Verwenden Sie eine beschädigte Steckdose nicht mehr und schalten Sie den betroffenen Stromkreis ab, bis dieser überprüft wurde.

Addierter Kriechstrom mehrerer Geräte

Nicht jedes Problem ist ein offensichtlicher Defekt. Viele moderne Geräte verfügen über Elektronik, Filter und Netzteile, die einen kleinen, normalen Kriechstrom verursachen können. Ein Gerät ist dann kein Problem, aber die Summe aus Computern, Ladegeräten, Beleuchtung, Küchengeräten und Haushaltsgroßgeräten kann nahe an die Grenze kommen.

Löst der Fehlerstromschutzschalter vor allem dann aus, wenn viele Geräte gleichzeitig angeschlossen sind, kann diese Summe eine Rolle spielen. Ein Elektriker kann den Kriechstrom messen und beurteilen, ob eine andere Aufteilung der Stromkreise, eine zusätzliche FI-Absicherung oder eine Untersuchung eines spezifischen Verbrauchers notwendig ist. Ersetzen Sie nicht auf eigene Initiative den Fehlerstromschutzschalter durch einen anderen Typ oder einen höheren Wert. Damit können Sie den Schutz verringern und die Installation erfüllt möglicherweise nicht mehr die Anforderungen.

Ein Fehler in der festen Installation

Löst der Fehlerstromschutzschalter weiterhin aus, obwohl alle Geräte ausgesteckt sind? Dann kann die Ursache in der festen Verkabelung, einem Lichtauslass, einem Außenanschluss, einer Fußbodenheizung oder einem angeschlossenen festen Gerät liegen. Manchmal tritt die Störung erst nach Regen, nach Bohrarbeiten in einer Wand oder nach Elektroarbeiten auf.

Dies ist keine Aufgabe, die man mit losen Drähten oder einem Multimeter im Sicherungskasten lösen sollte. Der Fehler kann sich in einer Abzweigdose, einem Kabel oder einem fest installierten Teil befinden. Lassen Sie einen Fachmann gezielt messen und reparieren.

So finden Sie die Ursache sicher

Arbeiten Sie ruhig und erzwingen Sie nichts. Schalten Sie den Fehlerstromschutzschalter niemals immer wieder ein, wenn er sofort erneut auslöst. Ziehen Sie zuerst alle Stecker aus den Steckdosen der betroffenen Stromkreise. Vergessen Sie weniger auffällige Verbraucher nicht, wie Ladegeräte, Router, Aquarienzubehör, Außenbeleuchtung, den Stecker der Heiztherme oder Geräte in Garage und Schuppen.

Anschließend können Sie wie folgt vorgehen:

1. Schalten Sie alle Leitungsschutzschalter oder Stromkreise aus, die über den ausgelösten Fehlerstromschutzschalter laufen.
2. Schalten Sie den Fehlerstromschutzschalter wieder ein. Bleibt er eingeschaltet, schalten Sie einen Stromkreis ein.
3. Bleibt der Schalter an, schließen Sie die Geräte an diesem Stromkreis nacheinander wieder an. Warten Sie jeweils einen Moment, da manche Geräte die Störung erst beim Aufheizen oder Einschalten verursachen.
4. Löst er aus, sobald Sie ein Gerät anschließen oder benutzen, ziehen Sie sofort den Stecker. Verwenden Sie dieses Gerät nicht mehr, bevor es überprüft oder repariert wurde.

Löst der Fehlerstromschutzschalter bereits aus, bevor Geräte angeschlossen sind, schalten Sie die Stromkreise wieder aus und kontaktieren Sie einen Elektriker. Das Gleiche gilt, wenn Sie Brandgeruch wahrnehmen, Funken sehen, Wasserschäden vermuten oder sich eine Steckdose warm anfühlt.

Manchmal löst der Schalter erst aus, wenn die Waschmaschine Wasser aufheizt, die Spülmaschine startet oder die Außenbeleuchtung nach einem Regenschauer angeht. In diesem Fall ist es ratsam, nicht nur auf den Moment des Anschließens zu achten, sondern auch auf den Moment, in dem das Gerät tatsächlich belastet wird. Notieren Sie, was passiert ist und welches Programm oder welcher Schalter aktiv war. Das macht eine eventuelle Reparatur schneller und zielgerichteter.

Wann liegt es am Fehlerstromschutzschalter selbst?

Ein defekter Fehlerstromschutzschalter kommt vor, ist aber seltener die Ursache als ein Fehler in Geräten oder der Verkabelung. Die Prüftaste mit dem Buchstaben T oder dem Wort "Test" dient dazu, die Funktion zu prüfen. Drücken Sie diese nur, wenn Sie wissen, dass die Spannung an den angeschlossenen Stromkreisen kurzzeitig ausfällt. Der Schalter sollte dann auslösen.

Löst er mit der Prüftaste nicht aus oder lässt er sich nach einem Test nicht mehr zuverlässig einschalten, lassen Sie den Sicherungskasten überprüfen. Beachten Sie auch die Wartungshinweise des Herstellers oder Installateurs für die Testfrequenz. Eine Prüftaste beweist übrigens nur, dass der Mechanismus reagiert. Sie sagt nicht aus, welches Gerät einen Kriechstrom verursacht.

Nützliche Kontrollen, die Ausfälle helfen zu verhindern

Ein auslösender Fehlerstromschutzschalter ist oft eine Warnung, bevor etwas Ernsthafteres passiert. Regelmäßiges Kontrollieren hilft, insbesondere bei Geräten, die Wasser, Wärme oder Außenanwendung kombinieren. Halten Sie Steckdosenleisten trocken, rollen Sie Kabeltrommeln bei hoher Belastung vollständig ab und ersetzen Sie Kabel mit sichtbaren Beschädigungen. Verwenden Sie im Außenbereich Steckdosenleisten und Verlängerungskabel mit einem passenden Spritzwasserschutz.

Bei Wartungsarbeiten an Haus oder Garten ist es praktisch, elektrische Geräte trocken und staubfrei zu lagern. Überprüfen Sie nach dem Winter Außenbeleuchtung, Pumpen und Verlängerungskabel, bevor Sie sie für längere Zeit verwenden. Für häufig vorkommende kleine Ersatzteile, wie einen soliden Stecker, ein Kabel, eine spritzwassergeschützte Anschlussdose oder einen Kabelschutz, finden Sie bei ToolsXXL praktisches Elektro- und Heimwerkerzubehör.

Der sicherste Ansatz ist simpel: Schließen Sie ein Gerät, das die Störung verursacht, nicht erneut an, um zu schauen, ob es diesmal gut geht. Ein Fehlerstromschutzschalter, der auslöst, erfordert Ausschluss, Kontrolle und bei Bedarf Reparatur – nicht ständiges Zurücksetzen.


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