Waarom draait mijn schroef dol? Dit doe je

Warum dreht meine Schraube durch? Das kannst du tun

, Von Admin, 7 min Lesezeit

Warum dreht meine Schraube durch? Lesen Sie die Ursachen und erfahren Sie, wie Sie eine überdrehte Schraube ohne zusätzlichen Schaden lösen, reparieren oder ordentlich ersetzen.

Eine Schraube, die sich immer weiter dreht, ohne sich zu lösen oder festzuziehen, ist ein kleines Ärgernis, das ein großes Projekt zum Stillstand bringen kann. Fragen Sie sich: Warum dreht meine Schraube durch? Dann ist es zunächst wichtig zu bestimmen, wo der Halt verloren gegangen ist. Manchmal ist der Kopf beschädigt, manchmal findet die Schraube im Holz, Dübel oder Metall keinen Halt mehr. Die Lösung variiert je nach Situation.

Wann dreht eine Schraube durch?

Mit „durchdrehen“ sind meist zwei Probleme gemeint. Bei einem ausgenudelten Schraubenkopf ist die Aussparung für das Bit beschädigt. Das Bit rutscht dann ständig aus dem Kopf heraus. Bei einer Schraube, die sich im Material dreht, ist hingegen das Gewinde abgenutzt oder zu weit geworden. Der Kopf kann dann noch völlig in Ordnung sein, aber die Schraube löst sich nicht und zieht auch nicht mehr fest.

Diese Unterscheidung spart Zeit. Ein beschädigter Kopf erfordert Halt an der Schraube selbst. Eine Schraube, die in einem Loch keinen Halt mehr findet, erfordert Druck, Unterstützung oder eine Reparatur des Materials um die Schraube herum.

Das Bit passt nicht richtig oder ist abgenutzt

Ein falsches Bit ist eine häufige Ursache für einen beschädigten Schraubenkopf. Vor allem Pozidriv und Phillips werden regelmäßig verwechselt. Sie sehen sich ähnlich, aber ein Phillips-Bit hat keine extra feinen Rippen und greift daher in einem Pozidriv-Kopf weniger gut. Das Ergebnis: Das Bit rutscht aus dem Kopf, sobald Sie Kraft ausüben.

Verwenden Sie zudem immer die richtige Größe. Ein zu kleines Bit berührt nur die Mitte der Aussparung und macht den Kopf schnell kaputt. Ein abgenutztes Bit hat abgerundete Kanten und bietet ebenfalls wenig Halt. Ersetzen Sie es lieber sofort, anstatt mehrere Schrauben zu beschädigen.

Zu viel Kraft mit dem Akkuschrauber

Ein Akkuschrauber arbeitet schnell, kann aber auch schnell zu viel Kraft aufbringen. Besonders bei kleinen Schrauben, weichen Metallen oder alten Befestigungsmaterialien. Ist das Drehmoment zu hoch eingestellt, dreht das Bit durch, bevor Sie merken, dass die Schraube feststeckt.

Schrauben Sie kontrolliert: Halten Sie die Maschine gerade auf die Schraube, drücken Sie fest in Längsrichtung und wählen Sie ein niedriges Drehmoment, sobald die Schraube fast festgezogen ist. Bei empfindlichen Schrauben ist das manuelle Festziehen mit einem Schraubendreher oft der sicherste letzte Schritt.

Die Schraube hat keinen Halt mehr im Holz

Dreht sich die Schraube zwar, kommt aber nicht heraus? Dann ist das Holz um das Gewinde herum oft ausgeleiert. Dies passiert beispielsweise bei einem Scharnier einer Schranktür, einem Griff oder einem Regalbrett, das regelmäßig belastet wird. Die Schraube dreht sich dann frei in einem zu großen Loch.

Auch weiches Holz, Spanplatten und MDF sind anfällig für dieses Problem. Sobald die Fasern oder die Plattenstruktur beschädigt sind, kann sich das Gewinde nicht mehr festbeißen. Die gleiche Schraube wieder einzusetzen, löst das Problem meist nicht nachhaltig.

Der Dübel dreht sich in der Wand mit

Bei einer Schraube in einer Wand kann der Dübel locker im Bohrloch sitzen. Die Schraube dreht sich dann zusammen mit dem Dübel. Dies geschieht oft, weil das Loch zu groß gebohrt wurde, der falsche Dübel verwendet wurde oder das Wandmaterial bröckelt.

Ein Dübel muss sowohl zum Schraubendurchmesser als auch zum Untergrundtyp passen. Eine Hohlwand, Kalksandstein, Beton und Gipskarton erfordern nicht die gleiche Befestigung. Ein Universaldübel funktioniert in vielen Situationen, ist aber nicht in jeder Wand optimal.

Eine durchgedrehte Schraube ohne Schaden lösen

Beginnen Sie immer mit der am wenigsten invasiven Methode. So vermeiden Sie Schäden an Möbeln, Rahmen, Wänden oder Maschinenteilen. Verwenden Sie beim Schrauber keine hohe Geschwindigkeit: zusätzliche Geschwindigkeit macht einen beschädigten Kopf meist nur glatter.

Geben Sie dem Bit wieder Halt

Wählen Sie zuerst ein neues, passendes Bit und drücken Sie es fest und gerade in den Schraubenkopf. Drehen Sie langsam gegen den Uhrzeigersinn. Manchmal hilft es, mit einem Hammer ganz vorsichtig ein passendes Torx-Bit in einen beschädigten Kreuzschlitzkopf zu klopfen. Die sternförmigen Spitzen können sich im Metall festsetzen, sodass Sie wieder Halt finden.

Ein breites Gummiband zwischen Bit und Schraubenkopf kann bei leichten Schäden für zusätzliche Reibung sorgen. Dies funktioniert besonders gut bei einem Kopf, der noch nicht vollständig ausgenudelt ist. Erwarten Sie keine Wunder bei einer tief beschädigten oder festgerosteten Schraube.

Ziehen Sie gleichzeitig an der Schraube

Dreht sich eine Schraube frei im Holz oder in einem locker sitzenden Dübel? Üben Sie dann beim Herausdrehen leichten Zug unter dem Kopf aus. Verwenden Sie beispielsweise einen Schlitzschraubendreher, einen Spachtel oder ein kleines Brecheisen als Hebel. Schützen Sie die Oberfläche mit einem Stück Pappe oder einem dünnen Holzstück.

Das Ziel ist nicht, mit Gewalt zu hebeln. Sie möchten, dass das Gewinde gerade genug Kontakt mit dem Material bekommt, damit die Schraube beim Drehen herauskommt. Bei einem Möbelscharnier kann jemand anderes die Tür oder den Beschlag leicht auf Spannung halten, während Sie die Schraube lösen.

Verwenden Sie eine Gripzange oder einen Schraubenausdreher

Steht der Schraubenkopf heraus, kann eine Gripzange die Lösung sein. Klemmen Sie die Zange fest auf die Außenseite des Kopfes und drehen Sie langsam gegen den Uhrzeigersinn. Dies ist oft effektiver, als es weiter mit einem Bit zu versuchen, das keinen Halt mehr bietet.

Sitzt der Kopf bündig im Material oder ist er abgebrochen, ist ein Schraubenausdreher ein logischer nächster Schritt. Sie bohren ein kleines Loch in die Mitte der Schraube und drehen den Ausdreher gegen den Uhrzeigersinn in dieses Loch. Durch das Linksgewinde krallt sich das Werkzeug fest und nimmt die Schraube mit heraus. Arbeiten Sie hierbei präzise: Bricht ein Ausdreher ab, ist er aufgrund des harten Stahls nur schwer auszubohren.

Bei Rost oder Korrosion hilft Kriechöl. Lassen Sie dieses erst ausreichend einwirken und versuchen Sie danach, die Schraube mit ruhigen, kurzen Bewegungen zu lösen. Zu viel Kraft auf einmal erhöht das Risiko, dass der Kopf abbricht.

Die Befestigung reparieren, nachdem die Schraube durchgedreht ist

Eine herausgedrehte Schraube wieder in ein abgenutztes Loch einzusetzen, ist selten eine gute Reparatur. Reparieren Sie zuerst den Untergrund. Welche Methode am besten ist, hängt vom Material und der Belastung ab.

Holz, Spanplatte und MDF

In Massivholz können Sie ein zu weites Schraubenloch mit Holzdübeln, Holzleim und eventuell Zahnstochern oder Holzsplittern füllen. Lassen Sie den Leim trocknen, bohren Sie bei Bedarf ein kleines neues Loch vor und setzen Sie danach die Schraube ein. Für ein leicht belastetes Teil ist dies oft ausreichend.

Bei einem schwer belasteten Scharnier ist ein Reparaturplättchen oder ein größerer Dübel meist zuverlässiger. In Spanplatten und MDF sind spezielle Reparaturdübel oder eine Befestigung mit einer etwas größeren Schraube manchmal geeignet, aber nur, wenn das Material ringsum noch stabil ist. Eine größere Schraube kann das Plattenmaterial auch weiter zum Splittern bringen. Bohren Sie daher immer passend vor.

Stein, Beton und Gipskarton

Dreht sich der Dübel mit, entfernen Sie am besten sowohl die Schraube als auch den Dübel. Bohren Sie das Loch nicht einfach ohne Plan größer. Wählen Sie einen Dübel mit dem richtigen Durchmesser und der richtigen Länge für die Wand und verwenden Sie eine dazu passende Schraube.

Ist das vorhandene Loch zu groß oder bröckelig, verlegen Sie die Befestigung, wenn das möglich ist. Bei Gipskarton ist es oft besser, einen geeigneten Hohlraumdübel zu verwenden, als einen Standarddübel immer wieder festzuziehen. Für schwere Lasten, wie einen Hängeschrank oder eine TV-Halterung, muss die Befestigung zur Konstruktion hinter der Platte passen. Sich dann nur auf ein beschädigtes Bohrloch zu verlassen, ist keine sichere Wahl.

So verhindern Sie eine durchgedrehte Schraube

Die beste Lösung ist es, zu verhindern, dass die Schraube beschädigt wird. Verwenden Sie ein Bit, das exakt passt, halten Sie es gerade und ersetzen Sie abgenutzte Bits rechtzeitig. Bohren Sie in Hartholz oder bei dicken Schrauben immer vor, damit die Schraube weniger Widerstand erfährt. Bei Metall hilft ein passend vorgebohrtes Loch und eventuell Schneidöl.

Prüfen Sie auch den Schraubentyp. Ein einfacher Kreuzschlitzkopf ist für viele leichte Arbeiten in Ordnung, aber eine Torx-Schraube bietet bei höherer Belastung meist mehr Halt. Für Montagearbeiten, die häufig gelöst und befestigt werden, wie Möbelbeschläge oder Maschinenteile, kann das den Unterschied ausmachen.

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Bleibt eine Schraube trotz richtiger Vorgehensweise feststecken, erzwingen Sie nichts mit Gewalt. Kurz innehalten, die Ursache prüfen und das richtige Hilfsmittel zur Hand nehmen kostet meist weniger Zeit als die Reparatur eines beschädigten Möbels, einer kaputten Wand oder einer abgebrochenen Schraube.


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