Dakgoot reinigen: zo pak je het slim aan

Dachrinne reinigen: So gehen Sie clever vor

, Von Admin, 7 min Lesezeit

Dachrinnenreinigung beugt Undichtigkeiten, Verstopfungen und Fäulnis vor. Lesen Sie, wann Sie reinigen sollten, was Sie benötigen und wann es klüger ist, die Arbeit auszulagern.

Eine überlaufende Dachrinne bemerkt man meist erst, wenn es schon zu spät ist. Wasser an der Fassade, grüne Ablagerungen auf Steinen oder eine nasse Stelle am Fundament sind oft kein Pech, sondern die Folge von Wartungsstau. Die Dachrinne zu reinigen ist daher keine Aufgabe, die man aufschieben sollte, besonders nicht nach dem Herbst oder einer windigen Periode.

Warum die Reinigung der Dachrinne notwendig ist

Blätter, Zweige, Moos und Sand sammeln sich schneller an, als viele denken. Besonders bei Häusern mit Bäumen in der Nähe ist die Rinne schon nach einer Saison teilweise verstopft. Das Regenwasser kann dann nicht richtig abfließen und sucht sich einen anderen Weg.

Das sorgt nicht nur bei einem starken Regenguss für Probleme. Eine dauerhafte Verstopfung führt auch zu zusätzlichem Gewicht in der Rinne, einem höheren Risiko für Rostbildung und Schäden an Halterungen oder Verbindungen. Bei älteren Häusern kann stehendes Wasser zudem zu Holzfäule an den Ortgangbrettern oder zu Leckagen an der Dachkante führen.

Wer die Dachrinne rechtzeitig säubert, vermeidet oft größere Reparaturen. Das ist meist kostengünstiger und vor allem mit deutlich weniger Aufwand verbunden.

Wann die Reinigung einer Dachrinne am sinnvollsten ist

Für die meisten Häuser ist eine Reinigung zweimal im Jahr ausreichend. Einmal im Frühjahr und einmal im Herbst ist eine praktische Basis. Im Frühjahr entfernt man die Reste des Winters. Im Herbst kümmert man sich um das fallende Laub und kleine Zweige, bevor die feuchte Jahreszeit richtig beginnt.

Dennoch hängt die richtige Häufigkeit von der Umgebung ab. Steht ein großer Baum direkt neben dem Haus, ist es ratsam, öfter zu kontrollieren. Das Gleiche gilt für Flachdächer oder Anbauten, bei denen Schmutz leichter in die Rinne geweht wird.

Warten Sie auch nicht nur auf einen bestimmten Monat. Wenn Sie sehen, dass Regenwasser über den Rand läuft oder Sie bei einem Schauer ein Plätschern an einer bestimmten Stelle hören, ist eine sofortige Kontrolle sinnvoll.

Was Sie für die Reinigung der Dachrinne benötigen

Diese Aufgabe erfordert kein kompliziertes Vorgehen, aber das richtige Material. Eine stabile Leiter ist am wichtigsten. Außerdem arbeiten Sie schneller mit Arbeitshandschuhen, einem Eimer oder Abfallsack, einer kleinen Schaufel oder einem Rinnenschöpfer sowie einem Gartenschlauch zum Nachspülen.

Manche verwenden direkt einen Hochdruckreiniger, aber das ist nicht immer die beste Wahl. Bei älteren Rinnen oder schwachen Verbindungen kann zu viel Druck sogar Schäden verursachen. Die Rinne in Ruhe manuell zu leeren und anschließend durchzuspülen ist meist sicherer und gründlicher.

Eine Schutzbrille ist kein überflüssiger Luxus, wenn Sie auf viel trockenen Schmutz, Sand oder Vogelkot stoßen. Arbeiten Sie zudem nach Möglichkeit mit einer zweiten Person in der Nähe, wenn Sie sich in der Höhe aufhalten.

Die Dachrinne in der richtigen Reihenfolge reinigen

1. Sicher und stabil arbeiten

Stellen Sie die Leiter auf einem ebenen Untergrund auf und sorgen Sie dafür, dass sie fest steht. Lehnen Sie sich nicht zu weit zur Seite, sondern versetzen Sie die Leiter rechtzeitig. Das kostet ein paar Minuten mehr, verhindert aber Unfälle.

Arbeiten Sie außerdem besser nicht bei starkem Wind, Glätte oder starkem Regen. Ein trockener Tag mit wenig Wind ist am praktischsten.

2. Groben Schmutz von Hand entfernen

Beginnen Sie mit Blättern, Moos, Zweigen und angesammeltem Schlamm. Werfen Sie dies direkt in einen Eimer oder Abfallsack, damit es nicht erneut in das Fallrohr oder auf den Boden gelangt. Achten Sie sofort auf Stellen, an denen der Schmutz besonders fest sitzt. Das sind oft die Punkte, an denen das Wasser schlecht abläuft.

Bei einer langen Rinne ist es hilfreich, von einem Ende zum Abfluss hin zu arbeiten. So behalten Sie den Überblick und übersehen seltener Abschnitte.

3. Die Rinne durchspülen

Wenn der grobe Schmutz entfernt ist, spülen Sie die Rinne mit einem Gartenschlauch nach. So sehen Sie sofort, ob das Wasser gut abläuft. Bleibt Wasser stehen oder läuft es nur langsam ab, dann sitzt die Verstopfung oft im Fallrohr oder am Auslauf.

Überprüfen Sie sofort, ob die Rinne noch das richtige Gefälle hat. Eine leichte Neigung in Richtung Abfluss ist notwendig. Bleibt an mehreren Stellen Wasser stehen, kann die Rinne abgesackt sein.

4. Das Fallrohr kontrollieren

Eine saubere Rinne nützt wenig, wenn das Fallrohr verstopft ist. Hören Sie es gluckern oder kommt das Wasser oben wieder heraus, dann muss die Verstopfung dort entfernt werden. Manchmal gelingt das mit einem Gartenschlauch von oben. In anderen Fällen müssen Sie das Problem von unten angehen.

Bei hartnäckigen Verstopfungen kann eine Rohrreinigungsspirale helfen. Gehen Sie dabei jedoch vorsichtig vor, damit sich Verbindungen nicht lösen.

Worauf Sie während der Reinigung direkt achten sollten

Die Reinigung der Dachrinne ist auch ein guter Moment für eine kurze Inspektion. Schauen Sie nach Rissen, Roststellen oder losen Halterungen. Überprüfen Sie auch Nähte und Verbindungsstücke. Genau dort entstehen oft die ersten Leckagen.

Wenn Sie schwarze Streifen an der Fassade oder Feuchtigkeitsspuren unter der Rinne sehen, reicht eine bloße Reinigung möglicherweise nicht aus. Dann liegt oft schon ein Leck oder eine falsche Entwässerung vor.

Achten Sie auch auf den Zustand der Ortgangbretter, der Dachkante und der Fallrohrschellen. Wer das rechtzeitig bemerkt, verhindert, dass aus einer kleinen Wartungsaufgabe später ein Austausch wird.

Selbst machen oder auslagern

Für ein Standardhaus mit gut erreichbaren Rinnen ist die Selbstreinigung meist gut machbar – vor allem, wenn Sie eine solide Leiter haben und keine Höhenangst besitzen. Es ist eine überschaubare Aufgabe, die vor allem Zeit und Aufmerksamkeit erfordert.

Dennoch ist das Auslagern in manchen Fällen die bessere Wahl. Zum Beispiel bei einem hohen Gebäude, einem schwer erreichbaren Anbau oder einer Rinne über einem Wintergarten. Auch wenn die Leiter instabil steht oder Sie sich bei der Sicherheit unsicher sind, gilt ganz einfach: Lassen Sie es sein.

Das gilt auch bei sichtbaren Schäden. Wenn die Rinne leckt, durchhängt oder lose ist, reicht eine Reinigung nicht aus. Dann sind Reparatur oder Austausch wahrscheinlich notwendig.

Häufige Fehler bei der Dachrinnenreinigung

Der häufigste Fehler ist, zu lange zu warten. Viele Menschen schauen erst in die Dachrinne, wenn das Wasser bereits überläuft. Dann ist man eigentlich zu spät dran und das Risiko für zusätzliche Schäden ist größer.

Ein weiterer Fehler ist es, den Schmutz in das Fallrohr zu schieben. Das wirkt zwar schneller, verlagert das Problem aber nur. Die Verstopfung landet dann weiter unten im System und ist oft schwieriger zu entfernen.

Auch zu aggressives Reinigen geht regelmäßig schief. Mit harten Metallwerkzeugen können Sie Beschichtungen beschädigen, besonders bei Zink- oder Kunststoffrinnen. Verwenden Sie lieber einen Rinnenschöpfer aus Kunststoff oder Arbeitshandschuhe und spülen Sie danach vorsichtig nach.

Zuletzt unterschätzen viele die Sicherheit bei der Nutzung einer Leiter. "Nur schnell mal" ein Stück Rinne von einer instabilen Position aus reinigen – genau so entstehen Unfälle.

Wie Sie Verstopfungen in Zukunft begrenzen

Ganz verhindern lässt es sich nicht immer, aber Sie können die Verschmutzung begrenzen. Bei Häusern mit viel Laubfall kann ein Laubgitter oder ein Rinnenschutz helfen. Das hält größere Blätter ab, wobei man dennoch ab und zu kontrollieren muss, da feiner Schmutz und Sand oft trotzdem hindurch gelangen.

Schneiden Sie überhängende Äste zurück, wo möglich. Das reduziert sofort die Menge an Blättern und kleinen Zweigen, die in der Rinne landen. Überprüfen Sie zudem nach einem Sturm immer kurz visuell, ob zusätzliche Verschmutzungen vorhanden sind.

Wer regelmäßig kleine Wartungsarbeiten durchführt, verhindert, dass daraus ein großes Projekt wird. Zweimal im Jahr kurz zu kontrollieren kostet weniger Zeit, als eine komplett verschlammte Rinne leeren zu müssen.

Unterschiede zwischen Rinnen aus Kunststoff, Zink und Aluminium

Nicht jede Dachrinne erfordert exakt die gleiche Vorgehensweise. Kunststoffrinnen sind zwar wartungsfreundlich, können aber im Alter spröde werden. Gehen Sie dort also vorsichtig an Nähten und Befestigungen vor.

Zinkrinnen sind robust und weit verbreitet, können aber an älteren Häusern Rost- oder Verschleißstellen aufweisen. Verwenden Sie dort keine harten Bürsten oder Mittel, die das Material angreifen. Aluminiumrinnen sind leicht und rosten nicht so schnell, aber auch hier gilt: Verbindungen und Halterungen gut kontrollieren.

Die Reinigung an sich bleibt im Grunde gleich. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie vorsichtig Sie mit dem Material umgehen und wie aufmerksam Sie für Verschleißerscheinungen sind.

Praktische Wartung verhindert höhere Kosten

Viele Wartungsarbeiten am Haus werden verschoben, weil sie nicht dringend erscheinen. Dennoch ist die Reinigung der Dachrinne eine jener Aufgaben, die wenig Zeit kostet und viel Ärger ersparen kann. Leckagen, Fassadenverschmutzung, Feuchtigkeit rund um das Fundament und Schäden am Holz entstehen selten plötzlich. Meist fängt es mit Wartungsstau und zu spätem Kontrollieren an.

Mit einer stabilen Leiter, guten Handschuhen und einfachem Wartungswerkzeug kommen Sie meist schon sehr weit. Und wenn Sie für andere Arbeiten rund um Haus, Garten oder Instandhaltung noch Material benötigen, ist ein breites Online-Fachgeschäft wie ToolsXXL praktisch, wenn Sie alles auf einmal erledigen möchten.

Wer die Dachrinne einfach in die regelmäßige Hauswartung mit einbezieht, hält den Arbeitsaufwand gering und das Risiko für Schäden klein. Das ist meist der klügste Ansatz.


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